Ergänzende Themen
für Ihre Rundreise durch Mali

Zur Vertiefung Ihres Aufenthaltes in Mali bieten wir Ihnen an, Ihre Rundreise (Pionierreise, Abenteuerreise, Expedition oder Studienreise) mit einem Interesse-Schwerpunkt zu kombinieren.

Architekten, Bildhauer, Städteplaner, Bürgermeister, Ornithologen, Musiker, Archäologen, Handwerker und politisch Interessierte - nur um eine Auswahl zu nennen - laden wir ein, ihre Profession durch Kontakt mit einem malischen Experten in einem neuen Licht zu sehen, den eigenen Horizont zu erweitern und im Austausch mit anderen Kulturen von sich mitzuteilen und zu lernen.

Nutzen Sie unsere Vor-Ort-Kontakte und vertiefen Sie Ihre Rundreise durch ein wunderschönes Reiseland mit direkten Kontakten zu einem malischen Berufskollegen!


Musik

Musikfestival

Mali ist in den letzten Jahren mit Musikfestivals in Ségou und Essakane international bekannt geworden. Ein paar Tage vor dem FESTIVAL SUR LE NIGER in Ségou können wir Sie mit den Musikern Adama Kouyaté, Badje und den Coulibaly's privat bekannt machen, der Herstellung von Instrumenten und diversen Musikaufführungen beiwohnen und insbesondere das "Tamani", das "Kemele N'goni" und das "Ballafon" vorstellen. Das Nigerfestival in Ségou oder das Tanzballett in Bamako mit Makan Koné schließen diesen Themenschwerpunkt ab.


Architektur

Lehm Architektur

Wer von der Pinasse aus die Uferregion des Nigerflusses beobachtet oder im Dogonland von Dorf zu Dorf unterwegs ist, dem fällt sofort der natürliche Baustoff auf, aus dem Wohnhäuser, Moscheen und Vorratsspeicher geschaffen sind: Lehm, in Mali "Banco" genannt, ist der natürliche Baustoff, mit dem die traditionelle Gesellschaft standortgerecht und klimatisch angepasst im besten Sinne nach modernen Gesichtspunkten funktionale Architektur und bildhauerische Originalität hervorbringt. Die UNSECO hat deshalb im Jahre 1986 die Architektur der Dogon als Weltkulturgut eingestuft. Architekten und traditionelle Lehmbauspezialisten aus Bandiagara können Ihnen am Beispiel von exemplarischen Kult- und Wohnstätten der Dogon das intelligente Zusammenspiel von ökologischen, sozialen und kulturellen Einflüssen auf das architektonische Schaffen der Dogon vermitteln.


Entwicklungshilfe

Die Dogon und ihre kulturelle Identität sind bedroht. Das Land der Dogon gehört mit seinen rund 250.000 Einwohnern zu den ältesten Siedlungsgebieten Westafrikas. Die starke Bevölkerungszunahme bei konstanter, wirtschaftlicher Anbaufläche führt heute zur Landflucht insbesondere der jungen Dogon in die größeren Städte nach Mopti und Bamako. Die Deutsche Entwicklungshilfe (GTZ) steuert der Migration durch den Bau kleiner Staudämme, die den Dogon neben der Subsistenz-Landwirtschaft (Hirse, Fonio, Mais) eine zusätzliche und saisonunabhängige Produktion von Tabak und Zwiebeln ermöglichen sollen, entgegen. Zusammen mit der "Mission Culturelle" besuchen wir mehrere Entwicklungsprojekte der GTZ und der katholischen Mission, um sich zwei Fragen zu stellen: wohin fließen deutsche Steuergelder? Wie konnte die Entwicklungshilfe bisher zum kulturellen und wirtschaftlichen Überleben einer ethnischen Minderheit, den Dogon, beitragen?


Diese Interesse-Schwerpunkte können ergänzend zu folgenden Reisen gebucht werden:

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NOMADE VOYAGE
Ammadou Sangaré und Juan Dobler ~ Reiseleitung und Tourenveranstaltung ~ Bamako, Mali, Westafrika
 
www.reise-nach-mali.de