Hinweis zur Sicherheit in Mali

(Stand: Dezember 2011)

Wir fühlen uns als Reiseveranstalter verpflichtet, Sie auf die aktuellen Reisewarnungen hinzuweisen:

- Deutsches Auswärtiges Amt
- Eidgenössisches Departement für Auswärtige Angelegenheiten
- Österreichisches Außenministerium

Die Reisewarnung:
Die Auslandsministerien Deutschlands, der Schweiz und Österreichs raten aus Gründen der Sicherheit gegenwärtig von einer Reise nach Timbuktu, in die Verwaltungsregion Mopti einschließlich Djenné und Dogonplateau ab.

Zur Situation in Mali:
- Am 25.11.2011 wurden in Timbuktu bei einem Überfall auf eine Gruppe westlicher Ausländer ein Deutscher getötet und drei weitere Ausländer entführt.
- Am 24.11.2011 wurden zwei französische Techniker in Hombori in der Region Mopti, weit südlich des Nigerbogens entführt.
- Vier der im September 2010 in der nordnigrischen Stadt Arlit entführten sieben Personen befinden sich sehr wahrscheinlich weiterhin im Norden Malis in Geiselhaft.

Aktuelle Hinweise bestätigen, dass Anschläge und weitere Entführungen westlicher Staatsangehöriger nicht auszuschließen sind. Es hat sich erwiesen, dass die malischen Behörden nicht in der Lage sind, für die Sicherheit westlicher Reisender zu sorgen.

Nach der Revolution in Libyen sind zahlreiche Waffen in Nachbarländer geschmuggelt worden. Die Grenzen Libyens zu den Nachbarländern sind nur schwer zu überwachen. Es ist daher zu befürchten, dass Waffen und Sprengstoffe auch nach Mali gelangt sind und, verbunden mit einer großen Zahl von arbeitslosen Rückkehrern, ein Gefahrenpotential darstellt.

Unsere Einschätzung:
Bis auf weiteres werden wir keine Rundreisen nach Djenne, Mopti, Dogon und Timbuktu durchführen. Ausgeschlossen von unserer Reiseeinschränkung sind Touren, die in Bamako beginnen und in Richtung Guinea, Sierra Leone, Senegal führen oder in Burkina Faso starten.



NOMADE VOYAGE S.A.R.L.
Ammadou Sangaré und Juan Dobler
www.reise-nach-mali.de