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Mali Expedition

Vorschau: Streckenverlauf Mali Expedition

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Weitere Infos: Leistungen, Preise, Termine

Highlights

  • Bamako: Nationalmuseum und Handwerksmarkt
  • Ségou "Stadt der Balanzin": Neusudanesischer Baustil und koloniales Erbe
  • Niger Flussexpedition: Pinassenfahrt durch das unberührte Binnendelta
  • Tausendjähriges Djenné: UNESCO Kulturerbe, Montagsmarkt
  • Mopti "Venedig des Sudan": Mopti ist Markt
  • Altnigritische Dogon: Bauernvolk in den Felsklippen von Bandiagara
  • (Timbuktu: Mystische Wüstenstadt am Südrand der Sahara) Sicherheitshinweise

Programm-Übersicht der 16-tägigen Mali-Expeditionsreise

1. Tag, Freitag Ankunft BamakoDetails
2. Tag, Samstag Sevaré - Dogon Trekking YabatalouDetails
3. Tag, Sonntag Dogon Trekking KonsogouléDetails
4. Tag, Montag Dogon Trekking NomboriDetails
5. Tag, Dienstag Dogon Trekking TirelliDetails
6. Tag, Mittwoch Dogon Trekking Daga - Transfer nach SevaréDetails
7. Tag, Donnerstag MoptiDetails
8. Tag, Freitag Beginn der Niger Pinassenfahrt, KouakourouDetails
9. Tag, Samstag DiafarabéDetails
10. Tag, Sonntag DjenneDetails
11. Tag, Montag Djenne MontagsmarktDetails
12. Tag, Dienstag Ké MacinaDetails
13. Tag, Mittwoch SénankouDetails
14. Tag, Donnerstag SégouDetails
15. Tag, Freitag SégouDetails
16. Tag, Samstag BamakoDetails

Das können Sie von unserer Expeditionsreise erwarten

Unsere MALI EXPEDITION richtet sich an Reisende ohne Geduld und "Sitzfleisch" für lange Überlandfahrten, an Interessenten, die sich sorglos rundum versorgen lassen wollen und wann immer möglich eine Hotelübernachtung begrüßen, ohne Erlebniseinschränkungen vor Ort in Kauf zu nehmen. Man kann das abendliche Klong-Klong der Hirsemörser vernehmen und muss dennoch nicht auf ein genüssliches Abendessen und Dusche verzichten - das ist hier die Devise! Wichtig auf dieser Tour ist eine gute Hitzeverträglichkeit und gesunde physische Kondition während der fünftägigen Dogonwanderung von Dorf zu Dorf, die von einer Mannschaft unserer Agentur inklusive Köchin begleitet wird.

Kleingruppen ab 2 Teilnehmern sind ebenso möglich wie Gruppen bis zu 12 Teilnehmern, die durch Buchung zu vorgegebenen Terminen zustande kommen. Natürlich sinkt der Reisepreis, je mehr Teilnehmer sich pro Termin melden!

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Tagesbeschreibung

1. Tag, Freitag

Ankunft in Bamako

Unser Reiseleiter begrüßt Sie am Flughafen Bamako - Sénou. Nach rund zwanzigminütiger Fahrt erreichen Sie mit unserem Transferbus das Hotel und Ihr Gepäck wird in Ihr Zimmer gebracht. Doch vor dem Schlafengehen möchte der Reiseleiter noch eine erste Reisebesprechung abhalten, denn morgen geht es früh los! Die Uhrzeit wird umgestellt, Euros können in die örtliche Währung FCFA getauscht werden, die Zeiteinteilung des morgigen Tages, Bekleidungsratschläge und Einkaufsgelegenheiten werden bekannt gegeben.

HOTEL MASSELY -/-


2. Tag, Samstag

Inlandflug Bamako - Mopti, Weiterfahrt ins Dogonland

Flughafencheck-in nach Mopti um 5:30 morgens, Abflug 7:00. Nach rund 45 Minuten Inlandflug erreichen wir Mopti/ Sevaré gegen 8 Uhr und fahren direkt weiter ins Dogonland.

Unser erster Wandertag beginnt in Djgibombo mit dem südlichen Teil der spektakulären Falaise von Bandiagara und endet in Yabatalou. Hier erleben wir auf unserer rund vierstündigen Wanderung authentische Ahnenhäuser, Fetischaltäre, Toguna -Palaverhütten und Hogonhaus- Fassaden aus nächster Nähe. Wir erkennen sogar die an der Felswand herunterhängenden Seile, mit der die Toten im Rahmen der jährlichen Totenfeiern in die Grabstätten hinaufgezogen werden.

ZELTÜBERNACHTUNG F/M/A

Inlandsflug von Bamako nach Mopti
Inlandflug mit einer Saab 300 Maschine

3.-6. Tag, Sonntag-Mittwoch

Trekking im Dogonland

Unsere Wanderstrecke von insgesamt rund 30 km führt am Fuße der Schichtstufe von Yabatalou über Konsogolé und Nombori nach Tirelli. Wir durchstreifen 4 Tage lang eine Kulturlandschaft, in der Hirse-Regenfeldbaukulturen mit bewässerten Zwiebelgärten in der Trockenzeit abwechseln. Stellenweise wird die Kulisse von Sanddünen und meterhohen Steinkolossen bestimmt. Die älteren, kulturell interessanten Dörfer sind aber in der "Falaise", im bis zu 400 Meter hohen Plateauabbruch, angesiedelt. Um diese aufzuspüren, verlassen wir unseren "Versorgungstreck" und steigen stichwegartig in die Wand ein, um später unser Begleitteam an einem geeigneten Übernachtungsplatz wieder zu treffen. Aus diesem Grunde ist ein Tagesrucksack mit Wasser, Lunchpaket und persönlichem Hab und Gut unabdingbar. Das Hauptgepäck wird vom Ochsenkarren transportiert und ist nur an den Übernachtungsplätzen verfügbar. Wichtig: Unser Trekkingpart ist nicht als sportliche Veranstaltung gedacht, sondern dient dazu, in beschaulicher Weise den Dogon und ihrer Kultur näher zu kommen.

Auf halber Höhe der Falaise erkennen wir die Dogongehöfte, deren Grundrisse unter Berücksichtigung des mythologische Deutungssystems konzipiert sind: Nach dem Bild einer auf dem Rücken liegenden Frau und von Nord nach Süd ausgerichtet, lassen sich die Menstruationshäuser als Hände ausnehmen, das Toguna genannte Rathaus und die Schmiede bilden den Kopf. Die im Zentrum liegenden Familienhäuser stellen die Brüste und den Bauch dar. Die Altäre im Süden werden als Beine gedeutet und die Vagina wird durch die Mahlsteine verkörpert. Das Phallus-Symbol wurde aus Achtung vor den Frauen allerdings außerhalb der Mauern gebaut.

Ein herrlicher Ausblick in die gegenüber liegende Gondo-Ebene ergänzt den Blick auf das unter uns liegende Dorf. Bei klarem Wetter können wir in Tirelli den Felsvorsprung des Ninu erkennen, wo die Dogon in den Höhen der Nester von Milanen ihre Grabstätten unterhalten. Am Fuße der senkrechten Wand, kaum erkennbar, da farblich vollkommen dem Fels angepasst, hängen weitere Dörfer der Dogon wie Schwalbennester am Steilabfall.

Bei der Rast im Schatten einer Palaverhütte lädt man uns ein, vom warmen Hirsebier zu kosten. Unser lokaler Führer ist ein Dogon und mit etwas Glück können wir dank seiner Fürsprache einen Maskentanz erleben. Natürlich wird dieser Tanz für uns organisiert und ist deshalb nicht authentisch, doch bekommen wir eine Vorstellung von Kanaga - Masken, Stockwerk- und Hyänenmasken, die anlässlich eines Begräbnisfestes die Transzendenz zu den Ahnen herstellen sollen. Unser finanzieller Obolus geht in die Gemeinschaftskasse des Dorfes und dient somit einem guten Zweck. Kein Besucher kann der Versuchung widerstehen, von diesen ästhetischen Masken Photoaufnahmen zu schießen. Es ist ein Erlebnis mit anzusehen, wie diese Masken unter Begleitung von Trommeln, Flöten und Triangeln auf dem staubigen Dorfplatz getanzt werden und zum Leben erwachen. Am Mittwoch, dem 6. Reisetag, Rückfahrt ab Daga nach Sévaré, wo wir unser Hotel beziehen.

3 ZELTÜBERNACHTUNGEN, 1 HOTEL BYBLOS 4 x F/M/A

Dorf der Dogon
Dogondorf in der Falaise von Bandiagara

7. Tag, Donnerstag

Mopti - Venedig des Sudan

Mopti hat keinen Markt - Mopti ist Markt! Das Gewimmel von Menschen und Transportmitteln verleiht der Stadt im Herzen des Niger-Binnendeltas eine einzigartige Atmosphäre. Täglich landet hier eine Vielzahl von motorisierten Pinassen und gestakten Pirogen mit Handelsprodukten an. Darunter das Sahara-Salz, das die Kamelkarawanen von Taoudenni nach Timbuktu bringen, von wo es auf Pinassen auf dem Niger Mopti erreicht. Im nördlichen Teil des Marktes werden die in der Sonne glitzernden Salzplatten zersägt und die beste Qualität als Speisesalz verkauft. Daneben erhält man Produkte des täglichen Bedarfs wie Hausrat, Möbel, Matratzen, kunstvoll geflochtene Strohmatten, Berge von Gewürzen, Kernseife und Henna und Zaubermittel aus den südlichen Savannen.

Bestellen Sie sich ein kühles Getränk in der berühmten Bar Bozo und genießen Sie von dort einen Blick auf das bunte Leben im Pinassenhafen, wo schwere Ballen von geräuchertem Fisch angelandet werden, Männer und Frauen sich in aller Ruhe neben eingeseiften Schafen waschen und Kinder mit selbst gebastelten Flugzeugen aus Konservendosen spielen. Im Hintergrund gibt die Moschee insbesondere in den frühen Abendstunden ein ideales Photomotiv der Szene ab. Das Leben Malis präsentiert sich hier wie auf einer Filmleinwand.

Neben dem Eingang zur Bar Bozo arbeitet eine Pinassenwerft. Die kiellosen Holzboote werden entlang den Spannten aufgeplankt, wobei die grob geschnittenen Hartholz-Bretter in der Mitte geklammert werden. Interessant ist dabei zuzusehen, wie Schmiede vor Ort die Nägel und Krampen aus Eisenschrott schmieden. In einem Land ohne nennenswerte industrielle Produktion muss man sich zu helfen wissen.

HOTEL BYBLOS F/A

Mopti Hafen
Hafen in Mopti

8.-14. Tag, Freitag-Donnerstag

Pinassenfahrt nach Ségou mit Besuch von Djenne

Mit der Pinasse auf der Lebensader Malis

Mit einer komfortablen und guter Küche und sauberen Toilette ausgerüsteten Pinasse starten wir ab Mopti unsere Nigerfluss Expedition. Im Binnendelta des Niger gibt es keine angenehmere Art des Reisens. Stets weht eine angenehme, erfrischende Brise, wir haben Zeit, in Ruhe Photoaufnahmen von Dorfszenen am Ufer oder von der Vogelwelt zu machen. Auf Landausflügen begegnen wir den verschiedenen Volksstämmen, die sich durch unterschiedliche Arbeitstechniken und Arbeitsprodukte unterscheiden. Die Bella, ehemalige Sklaven der Tuareg, haben sich aufs Holzschlagen und den Holzhandel spezialisiert. Mit ihren Eseln tragen sie die geschlagenen Buschhölzer herbei und türmen Holzberge zum Verkauf auf. Riesige Rinderherden der Peul-Hirten bevölkern die nahrhaften Uferzonen. Zur richtigen Jahreszeit, zwischen November und Februar, treiben die Hirten auf ihrer Wanderung Hunderte von Tiere ins Wasser, schwimmen ihnen hinterher, um am anderen Ufer den Weg fort zu setzten - das wilde Gebrüll der Rinder, das Anpeitschen und Schreien der Hirten wird zu einem unvergesslichen Erlebnis. Direkt am Ufer des Flusses der Flüsse leben die Bozo. Beim Besuch ihrer Strohhüttendörfer lernen wir ihre Fischfang - und Konservierungsmethoden kennen.

Die Vielfalt der Vogelwelt ist hier beeindruckend. Es zeigen sich blau gefiederte Eisvögel, weiße Kuh - und Fischreiher, Seeadler, schwarze Milane, Webervögel und Bussarde. Auf flachen Sandbänken stellen Kormorane ihr Gefieder zum Trocknen auf. Bei kalten Temperaturen im Januar und Februar kommt sogar das Flusspferd aus dem Wasser, um sich die dicke Haut in der Sonne aufzuwärmen. In Ke-Macina besuchen wir eine der schmucken, mit viel Liebe aufgebauten Lehmbaumoscheen, die überall wie kleine Schlösschen aus "Tausend und einer Nacht" aus den Uferdörfern hervorragen. Sie sind Ausdruck eines tiefen islamischen Glaubens, der dieser armen Flussbevölkerung Zufriedenheit und Zuversicht gewährt.

Am Samstag erreichen wir Diafarabé, wo unsere Fahrzeuge auf uns warten. Am Montagmorgen geht es auf einer guten Piste 110 km in Richtung Osten nach Djenne zum berühmten Wochenmarkt.

Auf der Pinasse
Frühstück auf der Pinasse

Djenne ist Geschichte! Wer die mittelalterlich anmutende Stadt vor Einsetzen des hektischen Markttreibens erkundet und wer sich in den engen Gassen zwischen den aus Flusslehm erbauten Quaderbauten Zeit lässt, verweilt und besinnt, der wird sich angesichts der zahlreichen historischen Zeugnisse und der ursprünglichen Lebensweise der Einwohner in einem lebendigen Freilichtmuseum wähnen! Kenner Afrikas charakterisieren Djenne deshalb als unübertroffenes Beispiel einer bis heute authentisch lebenden Sahelstadt. So, wie Sie die Stadt heutzutage erleben, soll es vor Jahrhunderten überall in der Binnendelta Landschaft des Niger zugegangen sein! Aus diesem Grunde ist Djenne Weltkulturerbe der UNESCO.

Während des Wasserhöchststandes des Baniflusses ist Djenne eine Flussinsel und genießt eine ausgezeichnete Schutzlage. Die Insellage der Stadt garantiert den Baustoff der Lehmhäuser und Moscheen und ist zugleich auch Grund der traditionellen wirtschaftliche Verflechtung mit der "Zwillingsstadt" Timbuktu: Auf Pinassen gelangten vor allem Gold und Sklaven nach Norden und wurden eingetauscht gegen das so wichtige Saharasalz aus den Tagesabbaustätten von Taoudenni.

Moschee in Djenne
Moschee in Djenne, Portaleingang

Im Herzen der Stadt liegt die weltgrößte Lehmmoschee aus dem Jahre 1907/08. Der quadratische Rechteckbau mit seinen Portaleingängen, Zinnen und Türmen ist das größte Lehmbauwerk der Welt. Die Fassade ist durch nach vorne versetzte Minaretttürme gegliedert, die von den charakteristischen Holzbalkenbündeln der sudanesischen Lehmmoscheen geprägt sind. Alle drei Türme enden in von Straußeneiern gekrönten Zinnen. Straußeneiern werden im gesamten westafrikanischen Sahel magische Abwehrkräfte nachgesagt

Heute ist Montag - der wöchentliche Markttag in Djenne. Machen Sie sich gefasst auf "Afrika pur"! Auf dem freien Platz vor der großen Lehmbaumoschee werden alle Produkte der Region in einem kaum zu übertreffenden Markszenario angeboten. Okra-Schoten, Tamarinden, Baobabblätter, Malvenblätter, geräucherter Fisch, Chilischoten, getrocknete Zwiebeln und Tomaten, Feigen, Mangos usw. werden korbweise von schwitzenden Marktfrauen aufreißerisch feilgeboten. Der Markt gleicht einem Ameisenhaufen. Die Tagestemperaturen liegen bei 40°C und die staubige Luft wird bei Ihnen das Gefühl verstärken, sich in einem Hexenkessel aufzuhalten. Das ist echtes, traditionelles Afrika! Schießen Sie ein Photo von der Marktfrau mit einem Korb voller Tamarinden auf dem Kopf, im Hintergrund die berühmte Lehmbaumoschee - wer wird Sie in Europa nicht um diesen Augenblick beneiden? Trotz Hitze, Staub und drängender Menschenmassen?

Am Dienstag fahren wir zurück zum Nigerufer und setzen unsere Kreuzfahrt mit unserer Pinasse bis Ségou fort, wo wir am Donnerstag ankommen.

6 ZELTÜBERNACHTUNGEN; 1 HOTEL INDEPENDANCE 7 x F / 5 x M / 7 x A


15. Tag, Freitag

Besuch von Ségou, der Königsstadt der Bambara

Wir unternehmen einen ausgedehnten Rundgang durch die ehemalige Residenzstadt der Bambara - Könige (17.-19. Jahrhundert). Ab 1880 gehörte Ségou zur Kolonie des französischen Sudan. Die Gebäude des "Office de Niger" und das " Hôtel de Ville" repräsentieren den neu-sudanesischen Baustil des kolonialen Ségou. Uferalleen von mächtigen "falschen Mahagoni" (Acajou de Senegal) entlang des Nigerstroms, Töpferzentren und eine Teppichweberstätte machen Ségou zu einer interessanten Etappenstation auf unserem Weg von Mopti nach Bamako.

Das Stadtbild des alten, afrikanischen Ségou wird vom einstöckigen Rechteckhaus mit Flachdach dominiert. Die aus rotem Flusslehm erbauten Kastenhäuser sind charakterisiert durch diagonal zur Hauswand angesetzte Mauerstützen, die keine durchgehende vertikale Fassadengliederung bewirken. Stellvertretend für diesen Baustil kann das Wohnhaus der Familie Thiam gelten, das mit seinen Spitzbogennischen und imposantem Zinnenschmuck wohl das letzte architektonische Dokument der hoch stehenden Palastbauweise Ségous darstellt.

Wir beenden unseren Rundgang im Schatten von riesigen Kapokbäumen, die alleenartig die Uferböschung des Nigerflusses säumen. Als erster Europäer trifft Mungo Park 1795 vom Senegal her kommend auf die Stadt am "Djoliba". Endlich kann der Schotte der African Society von der West-Ost Richtung des Nigerstromes berichten. Ségou ist deshalb ein denkwürdiger Ort in der Entdeckungsgeschichte Afrikas. Angesichts unseres heutigen Reisekomforts sollten wir uns in Erinnerung rufen, dass Mungo Park seine Entdeckungen vor rund 200 Jahren an den Stromschnellen des Niger bei Bussa (Nigeria) noch mit dem Leben bezahlen musste!

HOTEL INDEPENDANCE, F/A


16. Tag, Samstag

Besichtigung von Bamako und Rückflug nach Europa

Gegen 9:00 Start zu einer rund vierstündigen Fahrt mit gelegentlichen Stopps auf guter Teerstrasse nach Bamako (250 Km). Die Strecke führt durch traditionelle Hirse - und Baumwollfelder. Riesige, vereinzelt stehende Baobabbäume lockern die parkähnliche Kulturlandschaft auf. Die dominierende Volksgruppe der Bambara siedelt hier in kleinen, dezentral organisierten Lehmbaudörfern, die noch nicht an ein zentrales Strom - und Wasserversorgungsnetz angeschlossen sind. Entsprechend ursprünglich und unverfälscht erleben wir die Eindrücke von einem noch weitgehend unberührten Afrika.

Nach Ankunft in Bamako Gepäckabgabe beim Air France Pre-Check-In-Schalter für den Rückflug am Abend. Wir bieten am Nachmittag Gelegenheit für einen Besuch des Nationalmuseums, letzte Einkäufe auf dem Handwerkermarkt in Bamako oder verweilen die letzten Stunden am Pool des Hotels, in dem uns zwei Tageszimmer bis 20 Uhr zur Verfügung stehen.

Nach gemeinsamen Abendessen, Flughafentransfer und Rückflug nach Europa.

2 TAGESZIMMER HOTEL MASSALEY F/A



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NOMADE VOYAGE
Ammadou Sangaré und Juan Dobler ~ Reiseleitung und Tourenveranstaltung ~ Bamako, Mali, Westafrika
 
www.reise-nach-mali.de