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Mali Abenteuerreise

Vorschau: Streckenverlauf Mali Abenteuerreise

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Weitere Infos: Leistungen, Preise, Termine

Highlights

  • Bamako: Handwerksmarkt
  • Ségou "Stadt der Balanzin": Neusudanesischer Baustil und koloniales Erbe
  • Tausendjähriges Djenné: UNESCO Kulturerbe, Montagsmarkt
  • Altnigritische Dogon: Bauernvolk in den Felsklippen von Bandiagara
  • Mopti "Venedig des Sudan": Mopti ist Markt
  • Niger Flussexpedition: Pinassenfahrt durch das unberührte Binnendelta
  • (Timbuktu: Mystische Wüstenstadt am Südrand der Sahara) Sicherheitshinweise

Programm-Übersicht der 13-tägigen Mali-Abenteuerreise

OPTION TIMBUKTU:

-1 Tag, Freitag Ankunft BamakoDetails
1. Tag, Samstag Inlandflug nach TimbuktuDetails
2. Tag, Sonntag Inlandflug nach Mopti, Fahrt nach DjenneDetails

PROGRAMM OHNE OPTION TIMBUKTU:

1. Tag, Samstag Ankunft BamakoDetails
2. Tag, Sonntag DjenneDetails
3. Tag, Montag Djenne MontagsmarktDetails
4. Tag, Dienstag Dogon DjigibomboDetails
5. Tag, Mittwoch Dogon Trekking Falaise de Bandiagara Details
6. Tag, Donnerstag Dogon Trekking Falaise de Bandiagara Details
7. Tag, Freitag Dogon Trekking - Transfer nach SevaréDetails
8. Tag, Samstag Mopti, Beginn der Niger PinassenfahrtDetails
9. Tag, Sonntag Niger PinassenfahrtDetails
10. Tag, Montag Niger PinassenfahrtDetails
11. Tag, Dienstag Niger Pinassenfahrt Details
12. Tag, Mittwoch Niger Pinassenfahrt, Ankunft in Ségou Details
13. Tag, Donnerstag Ségou, BamakoDetails


Das können Sie von unserer Abenteuerreise erwarten

Unsere MALI ABENTEUERREISE richtet sich an Interessenten mit einer guten Portion Eigeninitiative. Ortbesuche, Mahlzeiten und Führungen werden in Ségou, Djenne, Mopti und Dogonland mit Unterstützung des Reiseleiters von den Teilnehmern individuell gestaltet, wohingegen die Überlandfahrten und unsere Nigerfluss-Expedition in lockerer Gruppenatmosphäre stattfinden.

Kleingruppen ab 2 Teilnehmern sind ebenso möglich wie Gruppen bis zu 12 Teilnehmern, die durch Buchung zu vorgegebenen Terminen zustande kommen. Natürlich sinkt der Reisepreis, je mehr Teilnehmer sich pro Termin melden!

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Tagesbeschreibung

OPTION TIMBUKTU:

-1 Tag, Freitag

Ankunft in Bamako

Ihr Reiseleiter holt Sie am Flughafen ab und bringt Sie in Ihr Hotel. Reisebesprechung, Devisentausch, Briefing.

1. Tag, Samstag

Inlandflug nach Timbuktu

Ortsbesichtigung von Timbuktu mit einem lokalen, englischsprachigen Führer, Hotelübernachtung.

2. Tag, Sonntag

Inlandflug nach Mopti, Fahrt nach Djenne

Inlandflug nach Mopti und Weiterfahrt nach Djenne, wo Sie auf die Gruppe mit deutschsprachigem Reiseleiter treffen, die auf dem Landweg über Ségou nach Djenne gefahren sind und die Option Timbuktu nicht beansprucht haben.


PROGRAMM OHNE OPTION TIMBUKTU:

1. Tag, Samstag

Ankunft in Bamako

Am Abend gegen 21:00 Ankunft mit Air France in Bamako, der Hauptstadt Malis. Es besteht auch die Möglichkeit mit Royal Air Maroc anzufliegen. In diesem Fall werden Sie am Sonntagmorgen gegen 2:30 von uns am Flughafen abgeholt. Unser deutsch sprechender, malische Reiseleiter wird Sie am Flughafen begrüßen und ins Hotel begleiten (Transfer ca. 30 Minuten). Im Garten des Hotels werden in gemeinsamer Runde organisatorische Details wie Devisentausch, Ortszeit, Getränkekasse usw. geklärt als auch letzte Fragen zum Reiseablauf und Bekleidung besprochen.

HOTEL CAURIS LODGE -/-


2. Tag, Sonntag

Fahrt über Ségou nach Djenne - 520 km

Gegen 7:00 Start zu einem rund 10-stündigen Fahrtag auf guter Teerstrasse ins Ladensinnere Malis. Die Strecke führt bis Bla durch traditionelle Hirse - und Baumwollfelder. Riesige, vereinzelt stehende Baobabbäume lockern die parkähnliche Kulturlandschaft auf. Die dominierende Volksgruppe der Bambara siedelt hier in kleinen, dezentral organisierten Lehmbaudörfern, die noch nicht an ein zentrales Strom - und Wasserversorgungsnetz angeschlossen sind. Entsprechend ursprünglich und unverfälscht erleben wir die ersten Eindrücke von einem noch weitgehend unberührten Afrika. Stopp zum Mittagessen (optional) in Sègou. Ab Bla geht es dann geradeaus nach Norden. Die Feuchtsavanne löst sich allmählich auf, Akazien und Buschwerk bestimmen das Landschaftsbild. Kurz vor San besuchen wir ein typisches Bambaradorf mit einer kleinen, schmucken Lehmbaumoschee. Am Spätnachmittag überqueren wir mit einer Fähre schließlich den Bani, den wasserreichsten Nigerzufluss und errichten in Djenne auf den Dächern der Stadt unsere Zelte.

ZELTÜBERNACHTUNG F/-/-

Markt in Djenne
Markt in Djenne

3. Tag, Montag

Das tausendjährige Djenne

Eine der schönsten alten Städte im Nigerbinnendelta ist das tausendjährige Djenne, das Zentrum der mittelalterlichen sudanesischen Lehmarchitektur des Obernigergebietes. Während des Wasserhöchststandes des Bani - Flusses ist Djenne eine Flussinsel und genießt eine ausgezeichnete Schutzlage. Seit der Islamisierung der Stadt im 13. Jahrhundert und mit der Einbindung in das Songhay Reich Sonni Ali Ber's 1468 entstand eine enge wirtschaftliche Verflechtung mit der "Zwillingsstadt" Timbuktu: Auf Pinassen gelangten vor allem Gold und Sklaven nach Norden und wurden eingetauscht gegen das so wichtige Saharasalz aus den Tagesabbaustätten von Taoudenni.

Im Herzen der Stadt liegt die weltgrößte Lehmmoschee aus dem Jahre 1907/08. Der quadratische Rechteckbau mit seinen Portaleingängen, Zinnen und Türmen ist das größte Lehmbauwerk der Welt. Die Fassade ist durch nach vorne versetzte Minaretttürme gegliedert, die von den charakteristischen Holzbalkenbündeln der sudanesischen Lehmmoscheen geprägt sind. Alle drei Türme enden in von Straußeneiern gekrönten Zinnen. Straußeneiern werden im gesamten westafrikanischen Sahel magische Abwehrkräfte nachgesagt.

Heute ist Montagsmarkt. Das furiose, überregionale Ereignis bildet an diesem Tag den Treffpunkt der verschiedensten Volks- und Lebensformgruppen, die im Umkreis des Nigerbinnendeltas leben. Hinzu kommen die städtischen Kaufleute Bobo, Bambara und Marka und die Fulbe Rinderhirten aus dem Massina, sowie die Mauren aus dem Norden. Jede Gruppe bringt ihre besonderen Produkte auf den Markt, allerdings drängt die Geldwirtschaft die Naturalwirtschaft in zunehmendem Maße zurück. Dogon - Frauen tauschen Zwiebelkugeln und Kolbenhirse gegen Räucher - und Trockenfisch der Bozo, gegen Baumwolle und Erdnüsse der Bobo aus Koutiala und gegen Heilpflanzen, Nere-Kugeln und Soumbala, ein Saucengewürz der Bambarafrauen. Die Textilien stammen von den Diula Händlern aus der Elfenbeinküste und die geflochtenen Sitzmatten aus Palmblättern von den Songhay aus dem Gebiet von Niafounke. Im dichten Gedränge des Marktgeschehens ist kein Zusammenbleiben der Gruppe möglich, jeder drängt seinen Weg durch die treibenden Massen, um sich am Abend mit der Gruppe im Campement wieder zu treffen.

ZELTÜBERNACHTUNG F/ -/ -


4. Tag, Dienstag

Fahrt ins Dogonland - 260 km

Wir verlassen Djenne und erreichen das Dogonland nach rund 200 Km auf guter Teerstrasse. Zwanzig Kilometer vor Bandiagara machen wir Stop in Songo. Unter einer überhängenden Felswand sind Zeichen und Figuren von Totemtieren und Masken in roter, weißer und schwarzer Farbe zu erkennen. Songho ist bis heute ein Initiationsplatz, die Darstellungen dienen in der schriftlosen Kultur der Vermittlung des geheimen religiösen Wissens der älteren Generation an die jüngere. Die Zeichen sind älter als die realen Dinge in der Welt und geben dem Initianten Aufschluss über den Urgrund und die Geheimnisse des Kosmos. Hier hat der Islam nur wenige Animisten von seinem Anspruch überzeugen können! Wir schlagen unsere Zelte in Djigibombo unweit des Felsabbruchs von Bandiagara auf.

ZELTÜBERNACHTUNG F/ -/ -

Djigibombo
Djigibombo im Dogonland

5.-7. Tag, MIttwoch-Freitag

Wandern im Dogonland

Zwischen dem zwölften und fünfzehnten Jahrhundert haben sich die animistischen Dogon vor ihren islamischen Verfolgern in die unwegsame Felslandschaft der Falaise von Bandiagara gerettet. Erst durch die ethnologischen Studien von Marcel Griaule in den dreißiger Jahren wurden die Dogon der Außenwelt bekannt. Ihren vom Ahnenkult bestimmten Glauben haben die Dogon bis heute bewahrt. Auch heute noch erlebt der Besucher "überall eine erstaunliche Religiosität, das Heilige schwebt in jedem Winkel, alles erscheint weise und schwer" (Michael Leiris 1932). Die Einteilung der Felder, der Bau und die Himmelsrichtung der Palaverhütten, die Aufteilung der Wohnhäuser, die Anordnung der Türen, Decken, Terrassen, Nischen und Balken - alles ist Ausdruck der religiösen - mythologischen Anschauung der Dogon.

Dogon

Neben der Baukunst dieses Bauernvolkes - Hirse und Zwiebelanbau sind seine Haupteinkommensquellen - ist natürlich die überwältigende Schönheit der "Falaise" und ihr Kontrast zur endlos erscheinenden Gondoebene eine stets gegenwärtige Versuchung, sich auf einen Felsblock niederzulassen, zu verweilen und das friedliche Landschaftsbild zu genießen. Im Osten ragt der Felsvorsprung des Ninu hervor, wo die Dogon in den Höhen der Nester von Milanen ihre Grabstätten unterhalten. Am Fuße der senkrechten Wand, kaum erkennbar, da farblich vollkommen dem Fels angepasst, hängen die Dörfer der Dogon wie Schwalbennester am Steilabfall. Hier erleben wir auf unserer Wanderung die Ahnenhäuser, Fetischaltäre, Toguna - Palaverhütten und Hogonhaus - Fassaden aus nächster Nähe. Wir erkennen sogar die an der Felswand herunterhängenden Seile, mit der die Toten in die Grabstätten hinaufgezogen werden.

Bei einer Rast im Schatten einer Palaverhütte lädt man uns ein, vom warmen Hirsebier zu kosten. Unser lokaler Führer ist ein Dogon und mit etwas Glück können wir dank seiner Fürsprache einen Maskentanz erleben. Natürlich wird dieser Tanz für uns organisiert und ist deshalb nicht authentisch, doch bekommen wir eine Vorstellung von Kanagamasken, Stockwerk- und Hyänenmasken, die anlässlich eines Begräbnisfestes die Transzendenz zu den Ahnen herstellen sollen.

Während 3 Tagen wandern wir zwischen 4-6 Stunden auf schmalen, steinigen Pfaden von Dorf zu Dorf. Die Wanderstrecke passt sich der physischen Kondition der Teilnehmer an und ist deshalb nicht festgelegt. Um die Tageshitze zu meiden, geht es früh morgens los. Unser Mittagessen und Abendessen nehmen wir bei den Dogon ein und für unsere Übernachtungen mieten wir bei den Dogon ein Zimmer an. Das Gepäck wird von begleitenden Trägern transportiert. Am siebten Tag verlassen wir das Dogonland und fahren zurück zu einer Hotelübernachtung nach Sevare.

2x LOKALE ÜBERNACHTUNGEN, 1x HOTEL BYBLOS 3x F/ -/ -


8. Tag, Freitag

Mopti - Venedig des Sudan

Mopti hat keinen Markt - Mopti ist Markt! Das Gewimmel von Menschen und Transportmitteln verleiht der Stadt im Herzen des Niger-Binnendeltas eine einzigartige Atmosphäre. Täglich landet hier eine Vielzahl von motorisierten Pinassen und gestakten Pirogen mit Handelsprodukten an. Darunter das Sahara-Salz, das die Kamelkarawanen von Taoudenni nach Timbuktu bringen, von wo es auf Pinassen auf dem Niger Mopti erreicht. Im nördlichen Teil des Marktes werden die in der Sonne glitzernden Salzplatten zersägt und die beste Qualität als Speisesalz verkauft. Daneben erhält man Produkte des täglichen Bedarfs wie Hausrat, Möbel, Matratzen, kunstvoll geflochtene Strohmatten, Berge von Gewürzen, Kernseife und Henna und Zaubermittel aus den südlichen Savannen.

Bestellen Sie sich ein kühles Getränk in der berühmten Bar Bozo und genießen Sie von dort einen Blick auf das bunte Leben im Pinassenhafen, wo schwere Ballen von geräuchertem Fisch angelandet werden, Männer und Frauen sich in aller Ruhe neben eingeseiften Schafen waschen und Kinder mit selbst gebastelten Flugzeugen aus Konservendosen spielen. Im Hintergrund gibt die Moschee insbesondere in den frühen Abendstunden ein ideales Photomotiv der Szene ab. Das Leben Malis präsentiert sich hier wie auf einer Filmleinwand.

Neben dem Eingang zur Bar Bozo arbeitet eine Pinassenwerft. Die kiellosen Holzboote werden entlang den Spannten aufgeplankt, wobei die grob geschnittenen Hartholz-Bretter in der Mitte geklammert werden. Interessant ist dabei zuzusehen, wie Schmiede vor Ort die Nägel und Krampen aus Eisenschrott schmieden. In einem Land ohne nennenswerte industrielle Produktion muss man sich zu helfen wissen.

Start der Pinassenfahrt auf dem Niger

Am Nachmittag starten wir mit einer komfortablen und guter Küche und sauberen Toilette ausgerüsteten Pinasse unsere Nigerfluss Expedition und errichten nach rund drei Stunden Fahrt unsere Zelte am Nigerufer.

ZELTÜBERNACHTUNG F/-/A

Mopti Hafen
Hafen in Mopti

9.-12. Tag, Sonntag-Mittwoch

Pinassenfahrt auf dem Niger nach Ségou

Im Binnendelta des Niger gibt es keine angenehmere Art des Reisens. Stets weht eine angenehme, erfrischende Brise, wir haben Zeit, in Ruhe Photoaufnahmen von Dorfszenen am Ufer oder von der Vogelwelt zu machen. Auf Landausflügen begegnen wir den verschiedenen Volksstämmen, die sich durch unterschiedliche Arbeitstechniken und Arbeitsprodukte unterscheiden. Die Bella, ehemalige Sklaven der Tuareg, haben sich aufs Holzschlagen und den Holzhandel spezialisiert. Mit ihren Eseln tragen sie die geschlagenen Buschhölzer herbei und türmen Holzberge zum Verkauf auf. Riesige Rinderherden der Peul-Hirten bevölkern die nahrhaften Uferzonen. Zur richtigen Jahreszeit, zwischen November und Februar, treiben die Hirten auf ihrer Wanderung Hunderte von Tiere ins Wasser, schwimmen ihnen hinterher, um am anderen Ufer den Weg fort zu setzten - das wilde Gebrüll der Rinder, das Anpeitschen und Schreien der Hirten wird zu einem unvergesslichen Erlebnis. Direkt am Ufer des Flusses der Flüsse leben die Bozo. Beim Besuch ihrer Strohhüttendörfer lernen wir ihre Fischfang - und Konservierungsmethoden kennen.

Die Vielfalt der Vogelwelt ist hier beeindruckend. Es zeigen sich blau gefiederte Eisvögel, weiße Kuh - und Fischreiher, Seeadler, schwarze Milane, Webervögel und Bussarde. Auf flachen Sandbänken stellen Kormorane ihr Gefieder zum Trocknen auf. Bei kalten Temperaturen im Januar und Februar kommt sogar das Flusspferd aus dem Wasser, um sich die dicke Haut in der Sonne aufzuwärmen. In Ke-Macina besuchen wir eine der schmucken, mit viel Liebe aufgebauten Lehmbaumoscheen, die überall wie kleine Schlösschen aus "Tausend und einer Nacht " aus den Uferdörfern hervorragen. Sie sind Ausdruck eines tiefen islamischen Glaubens, der dieser armen Flussbevölkerung Zufriedenheit und Zuversicht gewährt.

Ankunft in Ségou am Mittwoch, wo wir unweit des Flusses ein Hotel beziehen.

3x ZELTÜBERNACHTUNG, 1x HOTEL AUBERGE 4xF/4xM/3xA

Auf dem Sonnendach der Pinasse
Auf dem Sonnendach unserer Pinasse

13. Tag, Donnerstag

Besuch von Ségou - der Königsstadt der Bambara
Rückfahrt nach Bamako und Heimflug nach Europa

Wir unternehmen am Vormittag einen ausgedehnten Rundgang durch die ehemalige Residenzstadt der Bambara - Könige (17. -19. Jahrhundert). Ab 1880 gehörte Ségou zur Kolonie des französischen Sudan. Die Gebäude des "Office de Niger" und das " Hôtel de Ville" repräsentieren den neu-sudanesischen Baustil des kolonialen Ségou. Uferalleen von mächtigen "falschen Mahagoni" (Acajou de Senegal) entlang des Nigerstroms, Töpferzentren und eine Teppichweberstätte machen Ségou zu einer interessanten Etappenstation auf unserem Weg von Mopti nach Bamako.

Das Stadtbild des alten, afrikanischen Ségou wird vom einstöckigen Rechteckhaus mit Flachdach dominiert. Die aus rotem Flusslehm erbauten Kastenhäuser sind charakterisiert durch diagonal zur Hauswand angesetzte Mauerstützen, die keine durchgehende vertikale Fassadengliederung bewirken. Stellvertretend für diesen Baustil kann das Wohnhaus der Familie Thiam gelten, das mit seinen Spitzbogennischen und imposantem Zinnenschmuck wohl das letzte architektonische Dokument der hoch stehenden Palastbauweise Ségou's darstellt.

Wir beenden unseren Rundgang im Schatten von riesigen Kapokbäumen, die alleenartig die Uferböschung des Nigerflusses säumen. Als erster Europäer trifft Mungo Park 1795 vom Senegal her kommend auf die Stadt am "Djoliba". Endlich kann der Schotte der African Society von der West-Ost Richtung des Nigerstromes berichten. Ségou ist deshalb ein denkwürdiger Ort in der Entdeckungsgeschichte Afrikas. Angesichts unseres heutigen Reisekomforts sollten wir uns in Erinnerung rufen, dass Mungo Park seine Entdeckungen vor rund 200 Jahren an den Stromschnellen des Niger bei Bussa (Nigeria) noch mit dem Leben bezahlen musste!

Gegen 11:00 Start zu einer rund vierstündigen Fahrt auf guter Teerstrasse nach Bamako (250 Km). Gelegenheit zum Mittagessen (optional) in einem einfachen Restaurant in Fana. Nach Ankunft in Bamako letzte Einkäufe auf dem Handwerkermarkt in Bamako. In unserem Hotel stehen uns zwei Tageszimmer bis 20 Uhr zur Verfügung.

Nach gemeinsamen Abendessen, Flughafentransfer und Rückflug nach Europa.

2 TAGESZIMMER HOTEL CAURIS LODGE F/-/-



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NOMADE VOYAGE
Ammadou Sangaré und Juan Dobler ~ Reiseleitung und Tourenveranstaltung ~ Bamako, Mali, Westafrika
 
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